Aigner Weinbau

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Aigner Weinbau – das ist Weinkultur mit Tradition

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„Dieses Erbe ist Berufung der heutigen Generation“ lautet das aktuelle Motto der seit 1769 aktiven Weinbau-Familie Aigner. Und das schmeckt man Schluck für Schluck.......... 

AignerMan kann es als eine Erfolgsgeschichte betrachten, was mit Paul Aigner in der Mitte des 18. Jhds. in Maria Roggendorf, im wunderschönen Weinviertel, seinen Lauf nahm. Seinerzeitige Urkunden bestätigen, dass er in der dortigen Pfarrei als "freier Weinbauer", Weinhändler und "freier Hausbesitzer aufscheint". Dieses "frei" ist dadurch von besonderer Bedeutung, da er  - was in der modernen Zeit natürlich längst selbstverständlich ist - tatsächlich frei, also ohne Order eines Lehnherren, Großbauern, o.ä. schalten und walten konnte. Gegen Ende dieses Jahrhunderts verliert sich die Spur im Weinviertel allerdings und erst mit den Franzosenkriegen im Jahre 1813 wird in den Pfarrbüchern in Weidling bei Klosterneuburg die Existenz seines Sohnes Johann erstmals dokumentiert. - Welch Gewinn für die Weinkultur und all die Menschen, die sie pflegen, wird sich dabei so manch Liebhaber gelebter Tradition insgeheim denken...

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An der Stelle, wo sich auch heute noch das Weidlinger Stammhaus der Famile Aigner befindet, wird gewisser Maßen der Grundstein für eine über Generationen erfolgreiche Winzer Familie gelegt. Weiterer großer Anteil an der stetigen Entwicklung der Aigner´schen Weinbautradition ist dessen Sohn Carl Borromäus, dem Urgroßvater des jetzigen Aigners zuzusprechen. Wobei der Weinbau so zu sagen vorerst nur das Zubrot zu dessen in Weidling ausgeübten Schulmeisterberuf in Weidling darstellte. Allerdings war er seit zirka 1870 mit einer Wirtstochter aus Meidling/Wien verheiratet, was als günstige Basis für die Gründung eines Buschenschanken zu betrachten erlaubt erscheint... Weniger angenehme Zeiten brachen hingegen aus, als durch die von Freiherr von Babo eingeschleppte Reblaus nahezu sämtliche Winzer deren Reben verloren.

AignerDann jedoch trat die Hochblüte rund um den K&K-Kult und die mit ihm verbundene sprichwörtliche Weinkultur ins Land. Des Carl Borromäus Sohn Johann erhielt - quasi als Auszeichnung und Bestätigung dieser Entwicklung - prompt den Beinamen "Schani" verliehen. Bereits während der Neukultivierung der zerstörten Reben-Kulturen betrieb er einen landwirtschaftlichen Mischbetrieb und konnte somit seinem Sohn Karl Aigner (*1928) ein im wahrsten Sinne des Wortes wieder wohl bestelltes Feld übergeben. Mit Karl begann der endgültige Durchbruch in die moderne Zeit des Weinanbaus samt Vermarktung und der kultivierten Ausschank, wie es einem heute als zeitgemäß zu betrachtenden Wein-Gastronomiebetrieb zukommt. Seine Söhne Johann und Karl: "Mit der Betriebsübergabe an seine Söhne legte er richtungsweisende Grundsteine für den Weidlinger Krauthahn (Stammhaus der Aigners) und den Aignerhof".
Mit anderen Worten: Tradition, die lebt, hat eine bedeutende Vergangenheit und gesicherte Zukunft.

Autor: Oliver   H.   S t a d l b a u e r

 

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